Der direkte Weg
Sie brauchen keinen externen QR-Code-Generator.
Google stellt für Ihr Unternehmensprofil sowohl einen direkten Rezensionslink als auch den passenden QR-Code bereit. Öffnen Sie Ihr Profil in einem Computerbrowser, wählen Sie „Rezensionen lesen“ und anschließend „Mehr Rezensionen erhalten“. Dort kopieren Sie den Link oder speichern den angezeigten QR-Code.
Vor dem Start
Drei Dinge sollten bereitstehen.
- Profilzugriff: Melden Sie sich mit dem Google-Konto an, das Zugriff auf das betreffende Unternehmensprofil hat.
- Richtiger Standort: Bei mehreren Filialen brauchen Sie für jeden Standort das eindeutig zugeordnete Profil.
- Computerbrowser: Nutzen Sie für den offiziellen QR-Code einen Desktop- oder Laptop-Browser.
Notieren Sie bei mehreren Standorten vorab den exakten Profilnamen und die Adresse. Das verhindert, dass ein korrekt funktionierender Code später zur falschen Filiale führt.
Offizieller Desktop-Weg
Google-Bewertungslink und QR-Code in fünf Schritten erstellen.
Unternehmensprofil öffnen
Rufen Sie Ihr Google-Unternehmensprofil auf und melden Sie sich mit dem verwaltenden Konto an.
Standort kontrollieren
Prüfen Sie Unternehmensname und Adresse, bevor Sie fortfahren. Wählen Sie bei einer Standortgruppe die Filiale aus, für die der Link bestimmt ist.
„Rezensionen lesen“ wählen
Öffnen Sie im Unternehmensprofil den Bereich „Rezensionen lesen“. Wählen Sie dort „Mehr Rezensionen erhalten“ aus.
Rezensionslink kopieren
Klicken Sie beim angezeigten Rezensionslink auf „Kopieren“. Verwenden Sie diesen Link – nicht einfach die Adresse aus der Browserzeile oder den allgemeinen Teilen-Link eines Maps-Eintrags.
QR-Code speichern
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den von Google angezeigten QR-Code und wählen Sie „Bild speichern unter …“. Legen Sie die Datei eindeutig benannt ab, zum Beispiel mit Standort und Erstellungsdatum.
Die Bezeichnungen und der Downloadweg entsprechen der am 21. August 2026 geprüften Google-Unternehmensprofil-Hilfe.
Vor jeder Druckfreigabe
Testen Sie Ziel, Code und fertiges Druckmuster.
Ein QR-Code kann technisch scanbar sein und trotzdem zur falschen Filiale führen. Deshalb beginnt der Test beim Inhalt – nicht erst beim Druck.
- Link separat öffnen: Fügen Sie den kopierten Link in ein neues Browserfenster ein.
- Ziel abgleichen: Kontrollieren Sie Namen, Standort und das angezeigte Bewertungsziel. Eine Anmeldung bei Google kann Teil des weiteren Ablaufs sein.
- QR-Datei scannen: Öffnen Sie die gespeicherte Grafik auf einem zweiten Bildschirm und scannen Sie sie mit der normalen Smartphone-Kamera.
- Probe in Originalgröße drucken: Testen Sie den Code in exakt der Größe und auf einem Material, das später eingesetzt wird.
- Realistisch prüfen: Scannen Sie das Muster bei der vorgesehenen Beleuchtung und aus einem üblichen Nutzungswinkel.
Scanbar statt nur schön
So bleibt der Google-QR-Code im Druck zuverlässig nutzbar.
Code nicht beschneiden
Lassen Sie den freien Rand um den QR-Code stehen. Verzerren, stauchen oder überdecken Sie die Grafik nicht.
Kontrast und Oberfläche prüfen
Ein dunkler Code auf hellem, ruhigem Hintergrund ist robust. Spiegelungen, starke Muster, Falten oder Kanten direkt am Code erschweren den Scan.
Ziel klar benennen
Eine Beschriftung wie „Erfahrung auf Google teilen“ erklärt, was nach dem Scan passiert. Vermeiden Sie eine vorgegebene Sternezahl.
Endformat statt Bildschirmansicht testen
Es gibt keine sinnvolle Universalgröße für jeden Einsatzort. Entscheidend sind Druckqualität, Betrachtungsabstand, Licht und ein erfolgreicher Test am fertigen Muster.
Wenn Sie QR-Code und NFC am selben Kontaktpunkt anbieten möchten, zeigt der Vergleich von NFC und QR-Code, welche Aufgabe beide Wege übernehmen.
Der passende Kontaktpunkt
Link und QR-Code dort einsetzen, wo sie wirklich helfen.
Google nennt Belege, Dankeschön-E-Mails, das Ende einer Chatinteraktion und einen gedruckten QR-Code im Geschäft als mögliche Einsatzorte. Wählen Sie den Kanal passend zum Moment und geben Sie immer eine freiwillige, verständliche Option.
| Kontaktpunkt | Geeignetes Format | Praxischeck |
|---|---|---|
| Beleg | QR-Code plus kurzer Hinweis | Code nicht auf Falz, Abrisskante oder stark bedruckte Fläche setzen. |
| Dankeschön-E-Mail | Anklickbarer Rezensionslink | Den Link als verständlichen Text auszeichnen, nicht nur als lange URL zeigen. |
| Chatabschluss | Rezensionslink | Erst nach der eigentlichen Hilfe anbieten und nicht mehrfach nachfassen. |
| Im Geschäft | Gedruckter QR-Code, optional mit NFC | Gut sichtbar, freiwillig nutzbar und ohne Aufforderung zu einer bestimmten Bewertung. |
Für einen dauerhaften Kontaktpunkt können Sie auch den tap4review Google-Bewertungsaufsteller mit NFC und QR-Code ansehen.
Fehlersuche
Die häufigsten Probleme – und die schnellste Korrektur.
| Problem | Wahrscheinliche Ursache | Korrektur |
|---|---|---|
| Es öffnet sich nur ein allgemeiner Maps-Eintrag | Die Browseradresse oder ein allgemeiner Teilen-Link wurde verwendet. | Im Profil erneut „Mehr Rezensionen erhalten“ öffnen und dort „Kopieren“ wählen. |
| Der Code führt zur falschen Filiale | Beim Erstellen war ein anderes Standortprofil ausgewählt. | Link pro Filiale neu holen, eindeutig benennen und separat testen. |
| Am Smartphone fehlt die QR-Code-Option | Google bietet die QR-Erstellung derzeit nur im Computerbrowser an. | Profil am Desktop oder Laptop öffnen und den offiziellen Weg wiederholen. |
| Die Datei scannt, der Druck aber nicht | Größe, Kontrast, Beschnitt oder spiegelndes Material haben sich im Layout verändert. | Code unverändert einsetzen und einen neuen Ausdruck im Endformat testen. |
| Menüpunkte fehlen | Häufig ist das falsche Google-Konto oder nicht das verwaltete Profil geöffnet. | Konto und Profilzugriff prüfen; anschließend die aktuelle Google-Hilfe vergleichen. |
Fair um Feedback bitten
Der QR-Code ist erlaubt. Manipulation ist es nicht.
Google erlaubt Unternehmen ausdrücklich, einen Rezensionslink oder QR-Code zu teilen. Die Rezension selbst muss jedoch auf einer tatsächlichen Erfahrung beruhen und authentisch sowie unbeeinflusst bleiben.
Google nennt einen ausgedruckten QR-Code im Geschäft als mögliche Platzierung. Gleichzeitig untersagen die Maps-Richtlinien Druck auf Kunden, noch vor Ort eine Bewertung abzugeben. Die praktische Konsequenz: Stellen Sie den Code als freiwillige Möglichkeit bereit und überlassen Sie Zeitpunkt, Sternezahl und Inhalt vollständig dem Gast.
Alle Details und neutrale Textbeispiele finden Sie im Ratgeber „Darf man Kunden um eine Google-Bewertung bitten?“.
Kurz beantwortet
Häufige Fragen zum Google-Bewertungs-QR-Code.
Kann ich den QR-Code am Smartphone erstellen?
Nach der aktuellen offiziellen Google-Anleitung nein. Der Rezensions-QR-Code lässt sich derzeit nur in einem Computerbrowser generieren.
Brauche ich einen externen QR-Code-Generator?
Nein. Google zeigt im Bereich „Mehr Rezensionen erhalten“ neben dem Link auch einen QR-Code für das ausgewählte Unternehmensprofil an.
Kann ich denselben QR-Code für mehrere Filialen nutzen?
Der Code führt zum Bewertungsziel des Profils, aus dem er erzeugt wurde. Erstellen und testen Sie deshalb für jeden Standort einen eindeutig zugeordneten Code.
Wo darf ich den Link teilen?
Google nennt Belege, Dankeschön-E-Mails, das Ende einer Chatinteraktion und einen Ausdruck im Geschäft. Die Einladung muss freiwillig und frei von Anreizen oder Bewertungsvorgaben bleiben.
Passend weiterlesen
Vom einzelnen Code zum sauberen Bewertungsprozess.
Offizielle Quellen
Worauf diese Anleitung basiert.
- Google Unternehmensprofil-Hilfe: Link oder QR-Code zum Anfordern von Rezensionen erstellen
- Google Maps-Richtlinien: Verbotene und eingeschränkt zulässige Inhalte
Quellen und Oberfläche zuletzt redaktionell geprüft am 21. August 2026.
